Die Kunst des konstruktiven Denkens

Von positivem Denken hat vermutlich jeder von uns schon einmal gehört. Aber weißt du auch, was konstruktives Denken ist? Der Begriff wurde von dem amerikanischem Mediziner Seymour S. Epstein im Rahmen seiner kognitiv-experimentellen Selbsttheorie, kurz CEST entwickelt und basiert darauf, dass wir nicht nur eine Art von Intelligenz haben, sondern zwei: Einmal die rational-analytische, die wir im Laufe unseres Lebens durch Lernen und Denken schulen, und dann die intuitiv-emotionale, unser Bauchgefühl, die auch für unsere Kreativität zuständig ist. 

Kopf und Bauch arbeiten zusammen

Beide Formen von Intelligenz beeinflussen einander: Die Intuition ist schneller als der Verstand, kann aber von ihm korrigiert werden. Konstruktives Denken heißt, aus beiden Intelligenzbereichen das Beste herauszuholen. Anders als beim positiven Denken geht es nicht darum, negative Gedanken in positive zu verwandeln, sondern eine neue Sichtweise auf einen Sachverhalt zu entwickeln. Wenn du zum Beispiel Probleme bisher immer rein analytisch betrachtest und danach entscheidest, kann es hilfreich sein, wenn du deinen intuitiv-emotionalen Bereich stärkst oder ihm besser zuhörst und auf diese Weise neue Perspektiven entwickelst. Manchmal hilft die Ration nämlich nicht weiter und du brauchst einen neuen Blickwinkel, um zu deinem Ziel zu gelangen. Im Folgenden stelle ich dir einen kurzen Test vor, der dir zeigt, wie dein persönliches Profil entlang der CEST gestaltet ist:

Der CTI-Test in Kurzform

Vergib für jede der folgenden Fragen Punkte entlang einer Skala von 1=absolut falsch bis 5=absolut richtig. Versuche 3=unentschieden zu vermeiden für ein präzises Ergebnis. 

1. Wenn mir etwas Unglückliches passiert, erinnert es mich an all die anderen Dinge in meinem Leben, die zu meinem Unglück beitragen.

2. Ich denke darüber nach, wie ich mit drohenden Ereignissen im Voraus umgehen werde, aber ich mache mir keine unnötigen Sorgen.

3. Wenn ich vor einer schwierigen Aufgabe stehe, denke ich, dass ermutigende Gedanken mir helfen, mein Bestes zu geben.

4. Wenn ich bei einem wichtigen Vorstellungsgespräch aufgenommen würde, würde ich mich sehr gut fühlen und denken, dass ich immer in der Lage sein würde, einen guten Job zu bekommen.

5. Ich denke, es gibt viele falsche Wege, aber nur einen richtigen Weg, um fast alles zu tun.

6. Ich habe festgestellt, dass das Reden über Erfolge, auf die ich mich freue, sie verhindern kann.

7. Ich glaube, wenn ich schreckliche Gedanken über jemanden habe, kann dies das Wohlbefinden dieser Person beeinträchtigen.

Nun kannst du dir anschauen, wie deine persönliche Punkteverteilung aussieht:

Die erste Frage befasst sich mit einer allgemeinen Form des negativen Denkens. Wenn Sie sich selbst mit 5 für diesen Gegenstand bewerten, kann dies darauf hindeuten, dass Sie Ihr eigenes Unglück teilweise selbst verursachen und sich durch das Auftreten eines störenden Ereignisses übermäßig beeinflussen lassen. Negatives Denken besteht im Allgemeinen darin, automatisch Situationen so zu interpretieren, dass du dir selbst im Weg stehst.

Die zweite Frage befasst sich mit emotionaler Bewältigung oder der Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen. Wenn du in diesem Bereich stark bist, hast du Werkzeuge gefunden, um sich keine Sorgen zu machen und sich stattdessen auf das Positive zu konzentrieren. Wenn man Situationen als herausfordernd und nicht als angstauslösend ansieht, gelingt es uns, sie effektiver meistern.

Die dritte Frage beschäftigt sich mit deinem Mindset. Auf welche Weise betrachtest du dein Problem? Bist du zuversichtlich, dass du es erfolgreich meistern wirst oder bist du innerlich überzeugt von deinem Scheitern? Eine 1 in diesem Bereich bedeutet, dass du dir von vorneherein keine Chance gibst, die Sache zu lösen, eine 5 heißt, du hast das richtige Mindset, um das Problem zu überwinden. 

Die vierte Frage behandelt den sogenannten naiven Optimismus, die Tendenz, von einem guten Ereignis darauf zu schließen, dass noch viele weitere gute Ereignisse folgen werden. Kurz gesagt: Man geht immer vom besten aus. Eine sehr hohe Punktzahl kann allerdings heißen, dass du zu leichtfertig davon ausgehst, dass eine Sache schon gut ausgehen wird und deshalb auf entsprechende Handlungen verzichtest. Eine 1 hingegen bedeutet, dass du zu pessimistisch an Dinge herangehst. 

Die fünfte Frage beschäftigt sich mit dem kategorischen Denken, bei dem alles in schwarz oder weiß, gut oder schlecht, normal oder nicht normal eingeteilt wird. Eine sehr hohe Punktzahl bedeutet, dass du zu starrem Denken und schnellen Urteilen neigst. Um sein Ziel zu erreichen, muss man manchmal flexibel denken und starre Bewertungen aufheben.

Die sechste Frage untersucht, ob du abergläubisch oder generell leichtgläubig bist. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie abergläubisch sind, weil das nichts ist, was wir gerne zugeben. Eine hohe Punktzahl kann ein Hinweis sein, dass wir zu leichtgläubig Dinge als wahr betrachten, ohne sie überprüft zu haben.

Die siebte Frage analysiert dein esoterisches Denken oder etwas, das man in der Psychologie »magisches Denken« nennt. Auch das ist vielen von uns nicht bewusst, aber ich bin mir sicher, auch du hast schon bestimmte »Wetten« mit dir selbst geschlossen: Wenn ich es schaffe, eine Woche auf Schokolade zu verzichten, bekomme ich den neuen Job. Das ist nicht weiter schlimm, eine 5 kann aber darauf hinweisen, dass wir vorschnell auf unlogische Begründungen vertrauen.

Dies ist nur eine Kurzversion des CIT-Tests, die dir aber Hinweise darauf geben kann, wie schnell du bei der Problemlösung in negative Gedankenmuster verfällst oder ob du dich, vielleicht ohne es zu wissen, von unlogischen oder fragwürdigen Überzeugungen leiten lässt und dir damit bei der Verwirklichung deiner Träume selbst im Weg stehst.

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