Fühl dich gesund – was Emotionen mit Gesundheit zu tun haben

Gefühle beeinflussen nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch unsere Gesundheit. Wer ständig Groll pflegt oder traurige und angsterfüllte Gedanken hat, schwächt sein Immunsystem und ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Negative Gedankenschleifen können sogar unsere Lebensdauer verkürzen und uns schneller altern lassen, wie die neuesten Ergebnisse aus der Telomere-Forschung zeigen. 

Negative Gefühle abschwächen, positive stärken

Für jemanden, der gerade mitten in einer emotionalen Krise steckt, klingt das natürlich wie Hohn. Immerhin kann man negative Gefühle wie Angst, Zorn, Trauer und Neid nicht einfach abstellen. Was uns aber gelingen kann, ist sie nicht noch zu verstärken. Der beste Weg, um mit ihnen umzugehen, ist sie anzunehmen, ohne sich in sie hineinzusteigern. Fokussiere dich stattdessen auf positive Gefühle, und seien sie noch so klein. Untersuchungen zeigen, dass Lachen und Freude unser Immunsystem stärken und uns länger jung halten.

Schreib dir Kummer von der Seele

Ein guter Umgang mit negativen Gefühlen ist es, über das auslösende Ereignis in einem Tagebuch zu schreiben. Auf diese Weise die Erfahrung zu verarbeiten, bedeutet, sich die Kontrolle über die eigene Geschichte anzueignen, indem man ihnen eine neue Bedeutung und einen Sinn verleiht. Was hast du aus der Erfahrung gelernt? Wie hat sie dich im Positiven verändert? Das sind Ressourcen, die du dir durch das Aufschreiben erschließen kannst. 

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