Fühl dich gesund – was Emotionen mit Gesundheit zu tun haben

Gefühle beeinflussen nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch unsere Gesundheit. Wer ständig Groll pflegt oder traurige und angsterfüllte Gedanken hat, schwächt sein Immunsystem und ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Negative Gedankenschleifen können sogar unsere Lebensdauer verkürzen und uns schneller altern lassen, wie die neuesten Ergebnisse aus der Telomere-Forschung zeigen. 

Negative Gefühle abschwächen, positive stärken

Für jemanden, der gerade mitten in einer emotionalen Krise steckt, klingt das natürlich wie Hohn. Immerhin kann man negative Gefühle wie Angst, Zorn, Trauer und Neid nicht einfach abstellen. Was uns aber gelingen kann, ist sie nicht noch zu verstärken. Der beste Weg, um mit ihnen umzugehen, ist sie anzunehmen, ohne sich in sie hineinzusteigern. Fokussiere dich stattdessen auf positive Gefühle, und seien sie noch so klein. Untersuchungen zeigen, dass Lachen und Freude unser Immunsystem stärken und uns länger jung halten.

Schreib dir Kummer von der Seele

Ein guter Umgang mit negativen Gefühlen ist es, über das auslösende Ereignis in einem Tagebuch zu schreiben. Auf diese Weise die Erfahrung zu verarbeiten, bedeutet, sich die Kontrolle über die eigene Geschichte anzueignen, indem man ihnen eine neue Bedeutung und einen Sinn verleiht. Was hast du aus der Erfahrung gelernt? Wie hat sie dich im Positiven verändert? Das sind Ressourcen, die du dir durch das Aufschreiben erschließen kannst. 

„Warum versteht mich keiner…?!“

 

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Selbst in einer schwierigen Phase den Kopf über Wasser zu halten, ist anstrengend und fühlt sich manchmal unmöglich an. Die folgenden Tipps helfen dir dabei:

1) Wofür kämpfst du?: Rufe dir in Erinnerung, warum du dich dieser Situation aussetzt. Es lohnt sich, dran zu bleiben, weil… ? Na, was fällt dir dazu ein?

2) „Auch dies wird vergehen“: Ein Mantra, das mir schon oft geholfen hat. Nicht nur negative Gefühle, auch schwierige Situationen werden vorbei gehen. Das Leben ist dynamisch, denk dran!

3) In Allem steckt auch etwas Gutes: Überleg mal, was du bereits Gutes ziehen konntest, als dir die Situation dramatisch und schwer erschien. Wärst du damals nicht mit dem Auto liegen geblieben, hättest du nicht diesen süßen Typen vom Abschleppdienst kennen gelernt, mit dem du heute glücklich verheiratet bist und drei Kinder hast. Die Perspektive macht’s!

Möchtest du mehr lernen darüber, wie du das Glück in jeder noch so schlimmen Phase nicht aus den Augen verlierst, helfen dir diese Arbeitsblätter.

Ich wünsche dir viel Glück!

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